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Hand mit Akupunktur-Nadel

Was ist Traditionelle Chinesische Medizin?

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist ein ganzheitliches Heilsystem, das den Menschen als Einheit von Körper, Geist und Seele betrachtet. Sie basiert auf den fünf Säulen der TCM – Akupunktur, Arzneimitteltherapie, Tuina, Ernährung und Bewegung – sowie der Lehre der fünf Elemente. Im Mittelpunkt steht das Qi, die Lebensenergie, die den Körper durchströmt. Ist der Energiefluss im Gleichgewicht, können Gesundheit und Wohlbefinden gefördert werden. Ziel der TCM ist es, das Qi zu harmonisieren, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren und Beschwerden nachhaltig zu lindern.

TuiNa

Tuina ist eine traditionelle chinesische Massageform und Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin. Im Gegensatz zur klassischen Massage, die vor allem auf Entspannung und die Lockerung der Muskulatur abzielt, verfolgt Tuina einen therapeutischen Ansatz. Durch gezielte Druck-, Knet- und Dehntechniken werden Akupunkturpunkte und Energiebahnen stimuliert, um den Energiefluss im Körper zu regulieren und Beschwerden zu lindern. Die Behandlung kann dabei auch intensiver sein und ist häufig auf konkrete gesundheitliche Probleme ausgerichtet. Im Vergleich zur Akupunktur arbeitet Tuina ohne Nadeln. Stattdessen werden die gleichen Punkte manuell mit den Händen behandelt, oft kombiniert mit Bewegung und Mobilisation. Während Akupunktur eher ruhig und punktuell wirkt, ist Tuina dynamischer und bezieht den ganzen Bewegungsapparat stärker mit ein. Insgesamt lässt sich sagen: Tuina ist eine eher medizinisch orientierte Massageform, die zwischen klassischer Massage und Akupunktur steht und Elemente von beiden verbindet.

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Schröpfen

Schröpfen ist ein traditionelles Therapieverfahren, das ebenfalls aus der Traditionelle Chinesische Medizin stammt und seit Jahrhunderten zur Förderung der Gesundheit eingesetzt wird. Dabei werden spezielle Schröpfgläser auf die Haut gesetzt, in denen ein Unterdruck erzeugt wird. Dieser Saugeffekt hebt das Gewebe leicht an, regt die Durchblutung an und kann Verspannungen sowie Blockaden im Körper lösen.

Man unterscheidet hauptsächlich zwischen trockenem und blutigem Schröpfen. Beim trockenen Schröpfen bleibt die Haut unverletzt, während beim blutigen Schröpfen die Haut zuvor leicht angeritzt wird, um sogenannte „Stauungen“ gezielt auszuleiten. In der modernen Praxis wird jedoch überwiegend das trockene Schröpfen angewendet. Schröpfen wird häufig bei Muskelverspannungen, Rückenschmerzen, Erkältungsbeschwerden oder zur allgemeinen Aktivierung des Stoffwechsels eingesetzt. Die charakteristischen runden Hautverfärbungen, die nach der Behandlung entstehen können, sind unbedenklich und klingen in der Regel nach einigen Tagen wieder ab. Insgesamt ist Schröpfen eine wirkungsvolle, natürliche Methode, die den Körper in seiner Regeneration unterstützt und das allgemeine Wohlbefinden fördern kann.

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Gua Sha

Gua Sha ist eine bewährte Behandlungsmethode aus der Traditionelle Chinesische Medizin, die gezielt eingesetzt wird, um die Durchblutung zu fördern, Verspannungen zu lösen und den Körper in seiner Regeneration zu unterstützen. Der Name bedeutet übersetzt „schaben“ (Gua) und „Rötung“ (Sha) und beschreibt damit bereits das zentrale Prinzip der Anwendung. Bei der Behandlung wird die zuvor eingeölte Haut mit einem speziell geformten Instrument – meist aus Stein – in gleichmäßigen, streichenden Bewegungen bearbeitet. Durch diesen Reiz wird die Durchblutung intensiv angeregt und der Stoffwechsel aktiviert. Die dabei entstehenden rötlichen Hautverfärbungen sind gewünscht und zeigen die Wirkung der Behandlung. Sie sind in der Regel unbedenklich und klingen nach wenigen Tagen wieder ab. Gua Sha wird besonders bei Muskelverspannungen, Nacken- und Rückenschmerzen sowie zur allgemeinen Lockerung des Gewebes eingesetzt. Darüber hinaus findet die Methode auch im kosmetischen Bereich Anwendung, etwa zur Belebung der Gesichtshaut und zur Förderung einer frischen, natürlichen Ausstrahlung. Als natürliche und wirkungsvolle Methode kann Gua Sha dazu beitragen, das körperliche Gleichgewicht zu unterstützen, Spannungen zu reduzieren und das allgemeine Wohlbefinden nachhaltig zu verbessern.

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Moxa

Die Moxibustion oder kurz Moxa-Therapie genannt, ist eine altbewährte Reiztherapie aus der Traditionellen Chinesischen Medizin, bei der sich mehr als nur eine Methode bis heute durchgesetzt hat, um die unterschiedlichsten Beschwerden zu therapieren. Meridiane oder Akupunkturpunkte werden mit Wärme behandelt, mit dem Ziel den Energiefluss anzuregen und das Blut im Körper zu stimulieren. Durch die spezielle Wärme des Moxa, welche tief ins Gewebe eindringt, können Schmerzen gelindert werden. 

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Taping / Gittertape

Taping ist eine sanfte, wirkungsvolle Methode zur Unterstützung von Muskeln, Gelenken und dem Gewebe.
Dabei werden elastische oder punktuell wirkende Klebebänder auf die Haut aufgebracht, um den Körper in seiner natürlichen Funktion zu fördern. Durch das Anheben der Haut kann die Durchblutung sowie der Lymphfluss angeregt und der Druck auf Schmerzrezeptoren reduziert werden. Man unterscheidet zwischen klassischem kinesiologischen Taping und sogenannten Gittertapes. Während kinesiologische Tapes entlang von Muskeln und Gelenken angebracht werden und stabilisierend wirken, werden Gittertapes gezielt auf Schmerz- oder Triggerpunkte geklebt. Sie setzen lokale Reize und können helfen, Spannungen zu lösen und Beschwerden zu lindern. Taping wird häufig bei Muskelverspannungen, Gelenkbeschwerden, Sportverletzungen oder punktuellen Schmerzen eingesetzt. Die Methode ist flexibel im Alltag, gut verträglich und kann über mehrere Tage hinweg wirken. Insgesamt bietet Taping eine effektive Möglichkeit, den Heilungsprozess zu unterstützen.

Gittertapes (auch Cross- oder Akupunktur-Tapes) sind kleine, gitterförmige Pflaster, die gezielt auf Schmerz- oder Akupunkturpunkte geklebt werden. Sie stammen ursprünglich aus der Traditionelle Chinesische Medizin und verbinden dieses Wissen mit modernen Tape-Techniken. Der Hauptgrund für ihre Anwendung liegt in ihrer punktuellen Wirkung. Im Gegensatz zu klassischen Kinesiologie-Tapes, die entlang von Muskeln geklebt werden, werden Gittertapes direkt auf sogenannte Triggerpunkte oder schmerzhafte Stellen gesetzt.

Dort sollen sie:

  • den Energiefluss (Qi) harmonisieren 

  • Schmerzen lindern 

  • Die lokale Durchblutung verbessern 

  • Spannungen im Gewebe reduzieren

Ein weiterer Vorteil ist, dass Gittertapes ohne Zug aufgebracht werden. Das bedeutet, sie wirken nicht mechanisch stabilisierend, sondern eher über Reizsetzung auf Haut und Nervensystem.

Sie werden häufig eingesetzt bei:

  • punktuellen Schmerzen (z. B. Nacken, Schulter, Rücken) 

  • Triggerpunkten 

  • Narbenbehandlung 

  • akuten oder chronischen Beschwerden

 
Gittertapes sind unauffällig, hautfreundlich und können mehrere Tage getragen werden. Insgesamt dienen sie als sanfte, aber gezielte Ergänzung zu anderen Therapieformen, insbesondere wenn es um die Behandlung von Schmerzpunkten geht.

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5-Element Ernährung

In der 5-Elemente-Ernährung werden Lebensmittel, den fünf Elementen Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser zugeordnet. Kurz gesagt: Die Ernährung soll so zusammengestellt werden, dass sie den Körper in Balance bringt, die Verdauung stärkt und das Wohlbefinden unterstützt. Mit einer gesunden Ernährung können wir die Verantwortung für unsere Gesundheit selbst in die Hand nehmen und leisten somit einen wichtigen Beitrag zur Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten.

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Phytotherapie West-TCM

Phytotherapie West–TCM bezeichnet die Anwendung von Heilpflanzen auf Basis der Traditionelle Chinesische Medizin, kombiniert mit in Europa verfügbaren und gebräuchlichen Kräutern. Ziel ist es, die Prinzipien der TCM – wie das Gleichgewicht von Yin und Yang sowie den freien Fluss der Lebensenergie (Qi) – mit westlicher Pflanzenheilkunde zu verbinden. Im Unterschied zur klassischen chinesischen Kräutertherapie, die vorwiegend asiatische Arzneipflanzen verwendet, nutzt die West–TCM heimische Heilpflanzen und passt sie individuell an das energetische Muster der jeweiligen Person an. Grundlage ist dabei eine differenzierte Diagnose nach TCM-Kriterien, bei der nicht nur Symptome, sondern auch deren Ursachen und Zusammenhänge betrachtet werden. Die eingesetzten Pflanzen wirken je nach Auswahl regulierend, stärkend oder ausgleichend und können beispielsweise bei Verdauungsbeschwerden, Stress, Schlafproblemen oder zur allgemeinen Stabilisierung des Körpers eingesetzt werden. Phytotherapie West–TCM vereint somit traditionelles Wissen mit regionaler Verfügbarkeit und stellt eine natürliche, ganzheitliche Methode dar, um die Gesundheit zu unterstützen und das innere Gleichgewicht zu fördern.

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Mykotherapie

Mykotherapie ist die Anwendung von Heilpilzen zur Unterstützung der Gesundheit. Sie wird oft in der Naturheilkunde und auch im Zusammenhang mit der Traditionelle Chinesische Medizin eingesetzt. Dabei werden spezielle Vitalpilze verwendet, die natürliche Inhaltsstoffe enthalten, welche das Immunsystem stärken, den Körper ausgleichen und die Regeneration unterstützen können. Mykotherapie kommt häufig bei Stress, Erschöpfung oder zur allgemeinen Stärkung des Körpers zum Einsatz. Die Einnahme erfolgt meist als Kapseln.

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Ich freue mich darauf, dich kennenzulernen und dich auf deinem Weg zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden zu begleiten.

Teekrug mit Heilfplanze

Akupunktur

Unser ganzer Körper wird von Energieleitbahnen – den Meridianen – durchzogen. In diesen Meridianen fliesst unsere Lebensenergie – das Qi. Mittels feinen Nadeln werden bestimmte Meridianpunkte behandelt und damit Blockaden im Energiesystem gelöst. Gleichzeitig wird das Qi wieder zum Fliessen gebracht. Energetische Störungen innerhalb des Organismus können so ausgeglichen werden.

Die Hauptindikationen der Akupunktur liegen in der Behandlung von schmerzhaften Erkrankungen, psychosomatischen und funktionellen Störungen, sowie bei inneren Erkrankungen. Wir verwenden ausschliesslich feine, sterile Einweg-Edelstahlnadeln. Die Nadeln werden in der Regel 15 – 25 Minuten im Körper belassen. Die Ohrakupunktur ist ein Microsystem, welches zur Raucherentwöhnung, gegen Schmerzen und auch bei Schlafstörungen eingesetzt werden kann. Es wird mit Ohrsamen oder Pyonex Dauernadeln gearbeitet, die auf die entsprechenden Ohrzonen geklebt werden und einige Tage belassen werden können.

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